26. Maibaumer Treffen am 29. Mai 2005 in Wennigsen
Am 29.05.2005 trafen sich die Maibaumer wie
gewohnt im Hotel Pinkenburg in Wennigsen. Am Abend vorher
waren wir bereits 16 Personen. Leider mußten wir eine
größere Anzahl an Absagen von treuen Besuchern unserer
Treffen hinnehmen. Umso erfreulicher war die Tatsache, dass
8 Personen zum ersten Mal unser Maibaumer Treffen besuchten.
Solch eine Anzahl von Neuzugängen konnten wir seit der Wende
nicht mehr verzeichnen. Die „Neuen“, es waren dies Gisela
und Alfred Binding aus Weißenfels, Rosmarie und Reinhold
Binding aus Ilsenburg, Erich Kolmsee aus Voerde, Manfred
Harbach aus Hamm, sowie Manfred Bendig mit Sohn Simon aus
Oer-Erkenschwick, wurden einzeln vorgestellt. So kamen wir
doch noch auf die stolze Teilnehmerzahl von 40 Personen.
Zunächst begrüßte ich alle und dankte für das
zahlreiche Erscheinen. Gedankt wurde auch den jüngeren
Personen, dass sie die älteren unter uns wieder nach
Wennigsen gebracht haben. Ebenso begrüßt wurden Helmut Wölke
mit Frau Edith aus Langelsheim, der langjährige Vorsitzende
der Trunzer (Helmut Wölke war gleichzeitig der älteste
Teilnehmer mit 85 Jahren), sowie der neue Vorsitzende der
Trunzer, Helmut Vollerthun aus Herford. Unsere treuen
Elbinger Freunde Ingrid u. Hans-Otto Leiding aus Celle und
Marianne und Karl Reinhold aus Reutlingen wurden wieder
herzlich begrüßt. Den weitesten Anreiseweg hatten Else und
Manfred Bork aus Trunkelsberg (605 km), ich aus Krumbach
(583 km) und Marianne und Karl Reinhold aus Reutlingen (582
km). Dank an alle, die die mehr oder weniger weite Anreise
überhaupt in Kauf genommen haben.
Die Bürgermeisterin von Wennigsen, Frau Renate
Borrmann, wurde bei uns Maibaumern herzlich willkommen
geheißen und sie brachte in ihrer guten Rede auch zum
Ausdruck, dass unsere Arbeit auch eine Friedensarbeit
darstellt. Die Presse war mit der Deister-Leine-Zeitung
vertreten, die den umseitigen Bericht in Wennigsen
veröffentlichte. Neben vielen Grüßen von Maibaumern, die
verhindert waren zu kommen, konnte ich Grüße von Hans Preuß
(Pangritz-Club), Hilda Sucharska und Rosemarie Kańkowska von
der deutschen Minderheit in Elbing, vom
Organisationskomitee, das unsere 700-Jahr-Feier am
06.08.2005 in Majewo organisiert, von Host Suckau aus
Hamburg und von Hans-Joachim Pfau aus München übermitteln.
Nun wurden die seit dem letzten Treffen verstorbenen
Maibaumer Waltraud Mengel geb. Binding und Minna Gedicks
geb. Vollerthun namentlich verlesen. Zum Gedenken an die
Genannten, alle verstorbenen, gefallenen und vermissten
Maibaumer und Landsleute erhob man sich von den Plätzen.
Anschließend wurde unser Westpreußenlied gesungen. Alle, die
seit dem letzten Treffen für die Heimatarbeit
Maibaum/Elbing, für die deutsche Minderheit in Elbing, für
die Stiftung Elbing (Fundacja Elbląg) und für die Armenküche
in Elbing gespendet haben, wurden namentlich verlesen und
ich dankte allen Spendern recht herzlich dafür, dass sie
aufgrund meines Spendenaufrufes bei der Einladung ihren
immer wichtiger werdenden Anteil in Form einer Spende
geleistet haben. Natürlich dankte ich allen Spendern vor Ort
in Wennigsen. Nun berichtete ich kurz vom Elbinger
Bundestreffen am 07.05.2005 in Herford. Dort traf ich
bereits die Familie Leiding, Erich Kolmsee und Helmut
Pankrath. Ich berichtete auch von meinem momentanen Kampf
gegen Ernst Voigt aus Delmenhost und seine Verbreitung von
nationalsozialistischem Gedankengut im Elbinger Kreistag..
Natürlich werden andere Meinungen akzeptiert, aber
Nazimeinungen müssen mit allen Mitteln bekämpft werden. Für
Herrn Voigt war z. B. der Einmarsch in Polen völlig in
Ordnung. Ich habe dies alles schriftlich. Man sollte solches
Gedankengut und die Leute, die dafür stehen, von den
Elbinger Gremien fernhalten um Schaden für die Heimatarbeit,
für die Elbinger Gremien und für die deutsch-polnische
Verständigung abzuwenden. Jedes Paar und jede Einzelperson
erhielt die von mir erstellte 50-seitige „Maibaumer
Rundschau“, ein Informationsblatt speziell zu diesem
Maibaumer Treffen, die auf DIN A 4 vergrößerte
Jubiläumsansichtskarte von Maibaum und eine
Jubiläumsansichtskarte von Maibaum. Darüber hinaus hatte ich
wieder viel Lesestoff über Elbing und Umgebung mit
Genehmigung kopiert und kostenlos zur Mitnahme ausgelegt,
darunter auch wieder Beitrittsformulare zum Pangritz-Club
und Bestellformulare für die Elbinger Nachrichten, welche
auch schon in der Maibaumer Rundschau enthalten sind. Auch
die aktualisierte Statistik über die Teilnehmer aller
Maibaumer Treffen war zur Einsichtnahme ausgelegt.
Ein Gruppenfoto, das uns Manfred Jepp aus Freiburg
vergrößert und vervielfältigt hat, war ausgelegt. Unter
Mithilfe einiger älterer Maibaumer konnten etliche Personen
dieses Gruppenfotos identifiziert werden. Das Foto dürfte
ca. im Jahre 1932 aufgenommen worden sein. Für seine Mühe
dankten wir Manfred Jepp. Ich dankte dem
Organisationskomitee in Majewo, das die 700-Jahr-Feier am
06.08.2005 vorbereitet und organisiert. Das vom Komitee
erstellte vorläufige Programm der Feier ist bereits in der
Maibaumer Rundschau enthalten. Auch bat ich nochmals darum,
sich für die geplante Busfahrt im August rasch anzumelden,
bzw. auch mitzuteilen, wer überhaupt die Fahrt zur
Jubiläumsfeier antreten möchte. Unserem Elbinger Landsmann
Hans-Joachim Pfau wurde dafür gedankt, dass er uns in seiner
Homepage www.hans-pfau-elbing.de die Maibaum-Seite kostenlos
eingerichtet hat und ständig aktualisiert und für den
Entwurf unserer Jubiläumsansichtskarte. Natürlich dankte ich
auch wieder unserem Wirt, Herrn Georg Meinecke, dafür, dass
wir unser Treffen wieder, wie seit vielen Jahren, im Hotel
Pinkenburg abhalten konnten. Uns zu Ehren hat er den Eingang
wieder mit 2 Maibäumchen beiderseits der Eingangstüre
geschmückt. Nach dem wie immer sehr guten und reichhaltigen
Mittagessen erfreute uns der A-cappella-Frauenchor
Bredenbeck mit flotten Liedern. Die Damen konnten uns
wirklich begeistern und boten uns auch gewünschte Zugabe.
Gleich anschließend stellten wir uns zum üblichen
Gruppenfoto auf. Gisela Sandrock berichtete von einer
Elbing-Ausstellung in Warschau und bat ferner darum, die
schicksalhaften Ereignisse von vor rund 60 Jahren
aufzuschreiben und so der Nachwelt zu erhalten. Nach dem
Kaffeetrinken reisten die meisten wieder nach Hause, so dass
wir am Abend noch 14 Personen waren, die ihre Heimreise erst
am Montag antraten Hiermit bedanke ich mich bei allen und
richte den Appell an alle Maibaumer, aber auch an die
Landsleute aus den umliegenden Ortschaften, zu unserem
nächsten, dem 27. Maibaumer Treffen, das wieder 2 Wochen
nach Pfingsten, am 18. Juni 2006, wie gewohnt im Hotel
Pinkenburg in 30974 Wennigsen, Hauptstraße 6 (gegenüber der
Post) stattfindet, wieder zahlreich zu kommen.