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Am 21.September 2011 wurde ein
Zusammenarbeitsvertrag zwischen der Berufshochschule und dem Deutschen
Verein unterzeichnet. Den Vertag unterschrieben im Namen der Hochschule
- Rektor prof.dr.hab.inż. Zbigniew Walczyk und des deutschen Vereins –
Vorsitzende Rosemarie Kankowska. Ein Integrationstreffen der Mitgliedert
des deutschern Vereins mit den Studenten der Germanistik findet Anfang
November statt. Das Treffen ist mit einem Vortrag „Einsiedlung der
Mennoniten für Entwicklung des Weichselwerders“vorgesehen.
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen, wurden Mitglieder des Elbinger Vereins zum Gallakonzert im Stadttheater nach Gdingen am 15.Oktober 2011 eingeladen. Nach den Festansprachen wurden die langjährigen, aktiven Mitglieder der deutschen Gesellschaften aus Nordpolen mit Ehrennadeln ausgezeichnet. Vom Elbinger Verein wurden geehrt -Hannelore Grzankowska, Rosemarie Kankowska, Maria Pabis, Hilda Sucharska u.Karin Zielinski
Elbinger Nachrichten – Mai 2010 Auszug aus der Berichterstattung „20 Jahre (1990-2010) Feierstunde der deutschen Minderheit in Elbing“ Am 30.März 2010 erinnerte der Verein der letzten Deutschen in Elbing an sein zwanzigjähriges bestehen. Im Lichthof des früheren Rathausanbaus, jetzt als Atrium zum Hotel Gromada gehörend, fand eine besinnliche Feierstunde mit einem lockeren Ausklang statt. Die Vorsitzende, Rosemarie Kankowski, konnte viele Mitglieder und eine größere Zahl Gäste begrüßen. Der in Wien weilende deutsche Generalkonsul hatte seinen Stellvertreter Konsul Gerhard Weicht entsandt u7nd der kurzfristig nach Warschau gerufene Stadtpräsident Slonina seine Stellvertreter Artur Zielinski. Der Landkreis Elbing war vertreten, das Marschallamt in Allenstein u.a.die Woiwodschaft Ermland-Masuren, Vertreter der Kirchen, der ukrainischen Minderheit in Elbing und der Minderheit der Sinti und Roma. Sogar die Leiterin des Clubs der Russlanddeutschen in Königsberg war erschienen sowie mehrere Vertreter der deutschen Minderheit in Polen. Natürlich fehlte auch nicht aus Deutschland die Truso-Vereinigung. Der aus Elbing stammende Staatsminister für Kultur- und Medien bei der Bundeskanzlerin, Bern Neumann, hatte ein sehr persönlich gehaltenes Grußwort gesandt, das verlesen wurde. Sie alle und auch noch andere überbrachten Grüße, Glückwünsche und Geschenke. Die Vorsitzende Kankowski ehrte treue Mitglieder für deren langjährige Mitarbeit und Gäste für nachhaltige Förderung. Elbinger Nachrichten – Juni 2010 Auszug aus der Berichterstattung „Von der Mehrheit zur Minderheit“. Für die Heimat, deutsche Sprache und Kultur Der Vorsitzende der Truso-Vereinigung, Hans Jürgen Schuch, sprach in Elbing zum Vereinsjubiläum der deutschen Minderheit (Auszug). Sehr gerne bin ich zu Ihnen gekommen, wie so oft seit 1990- also seit 20 Jahren. Ich bringe Ihnen die Grüße und Glückwünsche der Elbinger von früher, die heute überwiegend im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland leben, aber auch in anderen europäischen Ländern und in Übersee. Auch die Landsmannschaft Westpreußen hat mir Grüße und Wünsche auf die Reise zu Ihnen mitgegeben, die ich heute gerne an sie weitergebe. Viele fragen sich – sowohl hier als auch in Deutschland – wie ist es möglich, wie ist es dazu gekommen, dass in dieser Stadt Deutsche und Menschen mit deutschen Wurzeln leben, noch leben oder warum als Minderheit? Als durch die mutigen Anstrengungen der großen Minderheit des polnischen Volkes die Freiheit und die Demokratie 1989 erstritten worden waren, entstand auch in Elbing der Verein der zur Minderheit gewordenen Deutschen. Seit dieser Zeit habe ich Sie immer wieder besucht, meistens mehrmals im Jahr. Ich durfte Ihr Zusammengehörigkeitsgefühl erleben, Ihre tägliche Vereinsarbeit und dabei Ihre Freude sich in einer eigenen Begegnungsstätte zu treffen, sich in der Muttersprache zu unterhalten, deutsche Lieder zu singen und deutschsprachige Literatur zu lesen. Gerne denke ich auch an die kleine Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums im Jahre 2000. Die Truso-Vereinigung und auch die Landsmannschaft Westpreußen standen immer an Ihrer Seite. Und dies nicht nur mit schönen Worten. Froh und zufrieden bin ich, dass es der Truso-Vereinigung gelang Ihnen den Kauf der Begegnungsstätte zu ermöglichen, die Sie nun als Eigentum besitzen. Zu Ihrer Vereinsarbeit gehören die seit Jahren mit Erfolg durchgeführten Sprachkurse. Sie haben sich nie von anderen, nie von der Mehrheitsbevölkerung abgegrenzt und wurden auf dieser Weise auch zum Brückenbauer der wichtigen deutsch-polnischen Verständigung. Sie haben sich im Lazaruswerk engagiert und pflegen Kontakte zu anderen Vereinen aber auch zu Schulen und Kirchen. Sie fanden allgemein Anerkennung und auch Förderung durch die Stadtbehörden denen ich, besonders dem Herrn Stadtpräsidenten, dafür besonders danken möchte. Für Besucher aus Deutschland ist Ihre Tür stets geöffnet und jeder Gast findet bei Ihnen Beistand und Rat. Besonders lohnenswert erscheint mir die Tatsache, dass der Vorstand nie die ganz alten, die kranken und besonders schwachen Mitglieder vergisst, sie besucht, betreut und zu würdigen weiß. Ich danke allen Mitgliedern für Ihre Treue zum Verein und für ihr Bekentnis zu ihren Wurzeln. Ganz besonders danke ich allen Damen und Herren die in den vergangenen 20 Jahren ihre Kraft, Zeit und Ideen der Vorstandsarbeit zur Verfügung gestellt haben. Ich wollte keine Namen nennen, weil ich niemand vergessen möchte. Aber zwei Namen dürfen nicht verschwiegen werden. Das sind die Namen der langjährigen Vorsitzenden Frau Hildegard Sucharski und ihrer Nachfolgerin Frau Rosemarie Kankowski. Liebe Frau Sucharski, Ihr Einsatz, Ihre erfolgreiche Arbeit verlangt nicht nur Dank, sondern darüber hinaus eine herausgehobene ehrenvolle Anerkennung. Sie haben stets Einsatz und Ideenreichtum bewiesen. Dank Ihrer stets guten Argumente und Ihres starken Durchsetzungsvermögen hat der Verein der deutschen Minderheit Elkbing Stadt und Kreis viel erreicht. Liebe Frau Kankowski, Sie haben aus Verantwortung für die Sacghe der deutschen Minderheit die Nachfolge angetreten. Dafür gebührt Ihnen unser Dank aber auch für Ihre bereits vorher intensive Mitarbeit an der Seite Ihrer Vorgängerin. Ich wünsche Ihnen , dem amtierenden Vorstand und allen Mitgliedern auch in den nächsten Jahren eine erfolgreiche Arbeit, verbunden mit viel Freude und Zufriedenheit….
Eine Auszeichnung für den Verein vom Elbinger Stadtrat
Am 30.März 2010 feierte die Gesellschaft der deutschen Minderheit in Elbing sein zwanzigjähriges Bestehen. Erst nach der politischen Wende im Jahre 1989 durfte die deutsche Minderheit sich offiziell organisieren. Eine aktive Gruppe deutscher Bevölkerung hat diese Gelegenheit genutzt und in dem gleichen Jahr einen deutschen Verein gegründet. So entstand die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der deutschen Minderheit in Pommern, die am 3.April 1990 im Woiwodschaftsgericht in Elbing registriert wurde. Der Verein umfasste die deutsche Minderheit im Gebiet Marienwerder, Stuhm, Marienburg und Elbing. Die Behörden unserer Stadt vermieteten der Gesellschaft Räume in der Kopernikastr.18 als Begegnungsstätte. Seit 1991 existiert der Verein als Gesellschaft der deutschen Minderheit Stadt und Kreis Elbing, zu der bis 1992 auch Mitglieder von dem Gebiet Marienwerder, Stuhm und Marienburg gehörten. Wegen dem mit der Zeit stark wachsenden Anzahl der Mitglieder, gründeten Marienwerder im Frühjahr und Marienburg im Juni 1992 eigene, selbstständige Vereine. Erwähnenswert ist, dass von den Gründern des ersten deutschen Vereins nur Manfred Ortmann geblieben und Vorsitzender der deutschen Minderheit in Marienwerder ist. Im Jahre 2001 wurde unser Verein Mitglied des Verbandes der Deutschen Minderheit Elbing und Pommesanien mit dem Sitz in Marienburg und seit 2009 Mitglied des Verbandes der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren mit dem Sitz in Allenstein. Im Zusammenhang mit der 20.Jahresfeier des Vereins möchten wir eine Zusammenfassung unserer Tätigkeit während dieser Zeit vorstellen. Vor 20 Jahren sind loyale Bürger Polens mit deutscher Herkunft zusammengekommen, um die deutsche Sprache, Bräuche, Kultur und das Geschichtserbe zu pflegen und vor Vergessenheit zu schützen. Realisierung der erwähnten Voraussetzungen erfolgte hauptsächlich während der Treffen in unserer Begegnungsstätte, die Dank der Truso-Vereinigung seit dem Jahr 2001 unser Eigentum ist. Hier treffen sich jede Woche unsere Mitglieder, hier arbeitet der Literarische Zirkel, finden Sprachkurse und verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt. Das Ziel ist die humanistischen und geistigen Interessen, so wie umfangreiches Kennenlernen der deutschen Geschichte und Literatur zu entwickeln. Zu einer Tradition wurde auch die Teilnahme polnischer Gäste an solchen Veranstaltungen, hauptsächlich aus Schulkreisen. Es wurde ein Vorlesewettbewerb in deutscher Sprache für Gymnasium – Schüler aus der Stadt und dem Kreis Elbing durchgeführt. Anlässlich des „Deutsch-Polnischen Jahres (2005) unterstützte unser Verein verschiedene Projekte, die die Schulen aus diesem Anlass veranstalteten. Der deutsche Verein war Mitveranstalter des Wettbewerbes zum Thema „Ferdinand Gottlob Schichau“, den das Gymnasium Nr 9 durchgeführt hat. Die Deutschlehrer mit ihren Schülern besuchen unsere Begegnungsstätte mit dem Ziel die deutschen Bräuche kennenzulernen und stellen uns oft kurze deutsche Gedichte, Lieder und Aufführungen vor. Damit das Geschichtserbe nicht in Vergessenheit gerät, wurden mit großer Unterstützung der Truso-Vereinigung und der Stadt Elbing, auf ehemaligen Friedhöfen in Elbing, die jetzt nur Grünanlagen sind, Gedenktafeln in Deutsch und Polnisch aufgestellt Zum Gedenken an den größten Elbinger Unternehmer Ferdinand Schichau wurde ein Gedenkstein mit zweisprachiger Tafel näben dem Marktor angelegt. In Lenzen an der Kirche ist eine Gedenktafel für die Gefallenen und ermordeten Einwohner eingesetzt worden. Der Verein hat sich bei der Aufstellung eines Gedenksteines in Zeyer/Bielnik zum Gedenken an die dort vor dem Jahr 1945 lebenden Deutschen, beteiligt. In den 20 Jahren entwickelte sich sehr erfolgreich die Zusammenarbeit mit den deutschen und polnischen Organisationen, anderen Minderheiten in Elbing.. Wir bemühen uns gute Kontakte zwischen den Polen und den Deutschen im Zeichen der Verständigung zu fördern und als Brückenschlag zu dienen. Unser Verein organisiert mit der Ukrainischen und Roma Minderheit verschiedene gemeinsame Veranstaltungen. Als Beispiel der guten Zusammenarbeit mit lokalen Behörden können wir folgende Vorhaben erwähnen: Der Verein förderte Anträge für finanzielle Zuwendung der Stadt Elbing und Tolkemit an die Stiftung der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit. Von den Zuwendungen wurden zwei Bürgerhäuser in der Altstadt aufgebaut, die Galerie EL hat ein neues Dach bekommen, das Marktor wurde teilweise renoviert und in Tolkemit wurde eine Abwasserreinigungsanlage gebaut. Der deutsche Verein war Mitgründer der Lazarus Hilfsstationen in der Stadt Elbing und der Gemeinde Elbing. Wir haben uns ums Geld bei dem Auswärtigen Amt in Deutschland für die erste Ausstattung der Hilfsstationen bemüht. Sehr erfolgreich ist die Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, mit der Landsmannschaft Westpreußen, der Truso-Vereinigung, dem Verein Heimatkreise Elbing-Stadt und Elbing-Land, dem Pangritz Klub, mit dem Verband der deutschen Gesellschaften in Oppeln, der Schlesischen Stifftung, dem Verband der Deutschen Gesellschaften in Allenstein, wie auch mit der Partnerstadt Leer. Wir sind uns dessen bewusst, dass Dank den guten Kontakten und vielseitiger Unterstützung der Stadtverwaltung von Elbing, die Realisierung unserer Pläne in den vergangenen Jahren erfolgreich sein konnte. Für die unterstützende Hilfe sagen wir allen herzlichen Dank. Über die ganze Geschichte des Vereins und all die Ereignisse ist es unmöglich hier in dem gegebenen Zeitraum zu berichten, deswegen ist es lediglich eine kurze Zusammenfassung unserer Tätigkeit. In den nächsten 20-Jahren bemühen wir uns weiterhin unser Deutschtum zu pflegen und unseren Beitrag in den Prozess der Deutsch-Polnischen Verständigung einzubringen – und damit vertrauenswürdig gegenüber der allgemeinen Gesellschaft zu bleiben. Rosemarie Kańkowska Vorsitzende |
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